26. Lychenseelauf

Stefan läuft die 15 km in 56:36 und gewinnt damit den 26. Lychenseelauf. Viele Mitglieder aus unserem Verein haben den Lauf genutzt, um ihre Frühjahrsform zu testen. Für uns ein sehr gelungener Lauf!

Templin. Mehr als ein Jahr lang musste er ein tiefes Tal durchqueren. Privat, gesundheitlich und auch sportlich. Aber er wäre wohl nicht der von vielen Uckermärkern bewunderte Sportler, wenn er diese Krise nicht auch gemeistert hätte. Nach der Schließung der Rehabilitationsklinik hatte Jörg-Axel Nowack seinen Arbeitsplatz verloren. "Das hat mich ziemlich mitgenommen. Aber vor allem meine Familie und die Therapeuten in Templin und Angermünde haben mich psychologisch erstklassig betreut und mir wieder Lebensmut vermittelt. Sehr froh bin ich auch über die verständnisvollen Reaktionen meiner Sportkameraden aus der ganzen Uckermark", berichtete Jörg-Axel Nowack im Gespräch mit unserer Zeitung.

Nun sitzt der 44-Jährige wieder in den Startlöchern. Seit 20 Jahren ist er nun schon aktiv. Neun Marathonläufe hat er deutschlandweit gewonnen. In seinen Trainingsaufzeichnungen stehen inzwischen an die 100000 Kilometer zu Buche. Seine Bestzeit über 10 km steht bei 32:11 min... "Natürlich ist es illusorisch zu glauben, an solche Erfolge anknüpfen zu wollen. Aber ich habe mich aufgerappelt und den Ehrgeiz gefunden, wieder durchzustarten", sagte Nowack. "Begonnen habe ich vor gut vier Wochen mit täglich einer halben Stunde Training. Jetzt sind es 45 Minuten. Und in den nächsten Monaten will ich dann bis zu 15 km auf meinen alten Heimatstrecken rund um den Lübbesee schaffen", fügte er hinzu.

Der Anfang in Sachen Wettkämpfe ist gemacht. Beim Prenzlauer Stundenlauf hat Nowack seine Altersklasse M40 mit einer Leistung von 15,25 km gewonnen. Gemeinsam mit seinem Trainingspartner Stefan Kluge von der IG Postheim Templin will er in vier Wochen beim Stundenpaarlauf in Prenzlau antreten. Erste Überlegungen gibt es auch hinsichtlich seiner künftigen sportlichen "Heimat": "Momentan bin ich an keinen Verein gebunden, aber es zieht mich wohl doch zurück zu meinen langjährigen und verständnisvollen Lauffreunden von der IG Postheim Templin", war von Jörg-Axel Nowack zu erfahren.

Bernauer Lauffreunde melden mit 449 Finishern neuen Teilnehmerrekord

Marienwerder. Über einen neuen Teilnehmerrekord können sich die Gastgeber des 3. Fielmann-Natur-Marathons in Marienwerder (Barnim), der Verein Bernauer Lauffreunde, freuen. Insgesamt 449 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer kamen am vergangenen Sonnabend im Ziel an. 77 Läuferinnen und Läufer haben die Marathon-Distanz geschafft und mussten wie auch jene Sportfreunde, die über die Viertel-, Halb- oder Dreiviertel-Marathons-Strecke am Start waren, zum Teil böigem Wind und fiesen Regenschauern trotzen.

Auch zahlreiche Uckermärker nutzten die Veranstaltung für ihren ganz persönlichen Start in die neue Laufsaison. Mit von der Partie waren beispielsweise die Templiner Gisela und Manfred Köppen, Sigrid Werner und Thomas Herrmann, Vertreter der Casekower Schnecken, des ESV 49 Angermünde und von den Schwedter Hasen.

Mit einer Zeit von 2:49:01 Stunden gewann Joerg Rohlfing von der LG Elmshorn (Altersklasse M 40) den Marathon der Männer. Schnellste Frau war Silja Rohlfing, ebenfalls LG Elmshorn (AK W 30), mit einer Siegerzeit von 3:24:50 h. Wacker geschlagen haben sich beim Marathon übrigens auch Susanne Scheffler von der Schwedter Hasen, die mit einer Zeit von 3:42:43 h Dritte bei den Frauen sowie Siegerin in ihrer Altersklasse M 20 wurde, sowie Enrico Münn aus der Gemeinde Westuckermark. Er belegte mit einer Zeit von 3:43:04 h bei den Männern Gesamtplatz 27 und wurde in seiner AK M20 Zweiter.

Über die Dreiviertelmarathon-Distanz holte sich bei den Männern Ronald Hampe (AK M 40) vom MSV Neuruppin mit einer Zeit von 1:59:29 h den Sieg. Silke Stutzke von den Bernauer Lauffreunden (AK W 30) war mit einer Zeit von 2:44:01 h die schnellste Frau. Heinz Altermann vom ESV 49 Angermünde sicherte sich in der AK M 60 mit einer Zeit von 2:49:58 h den Sieg. Und mit einer Zeit von 3:44:33 h über die Dreiviertelmarathon-Distanz startete Sigrid Werner von der IG Postheim Templin in die heiße Phase der Vorbereitung auf den diesjährigen Rennsteiglauf. Damit wurde sie bei den Frauen Gesamt-Elfte, in ihrer Altersklasse W 40 Sechste.

Vom SCC Berlin kommt der Sieger des Halbmarathons. Gunnar Barber (AK M 40) lief nach 1:19:23 h durchs Ziel. Bei den Frauen holte sich Andrea Kuhlmey (AK W 40) von den Bernauer Lauffreunden den Sieg mit einer Zeit von 1:41:11 h. Bester Uckermärker auf dieser Distanz war der Templiner Thomas Herrmann, der in 1:49:01 h Gesamt-38. und Zehnter in seiner AK M 40 wurde. Mit einer Zeit von jeweils 1:55:50 h kamen Karsten Gierszewski und Jan-Heiko Löhrs (beide M 30) von den Casekower Schnecken gemeinsam über die Ziellinie. Das brachte ihnen in ihrer Altersklasse die Plätze 19 und 20 ein. Mit einer Zeit von 2:00:32 h holte sich Ingo Wendt vom ESV 49 Angermünde in der AK M65 Platz 3. Nach 2:14:48 h kam Manfred Köppen von der IG Postheim ins Ziel und wurde damit Sieger in der AK M 75.

Den Viertelmarathon entschied bei den Männern Tobias Lachmann vom KSV Ajax Köpenick (AK M 30) mit einer Zeit von 41:23 min für sich. Jeannine Aerts (AK W 30) von den Bernauer Lauffreunden kam mit einer Zeit von 49:45 min als schnellste Frau ins Ziel. Gisela Köppen von der IG Postheim Templin erkämpfte sich mit einer Zeit von 1:11:16 h Platz 36 in der Frauen-Gesamtwertung sowie Platz 2 in ihrer Altersklasse W 65. Die Casekowerin Martina Loehrs (W 30) brauchte 55:21 min und belegte damit Platz 7 bei den Frauen und Platz 4 in ihrer Altersklasse.

Neujahrslauf 2007

Losgelaufen im strömenden Regen, ins Ziel gekommen bei strahlendem Sonnenschein: Symbolträchtiger hätte am Neujahrsvormittag der sportliche Jahresauftakt 2007 für die Laufgruppe der Interessengemeinschaft Postheim Templin e. V. nicht sein können. Während sich gewiss viele Uckermärker nach einer langen Silvesternacht im Bett noch einmal umgedreht haben, absolvierten mehr als 20 Templiner Laufsportlerinnen und -sportler, darunter auch zahlreichen Gäste ihren traditionellen Neujahrslauf. Eine gute halbe Stunde lang ging es im "gemütlichen Trab" durch die Buchheide und am Ufer des Lübbesees entlang. Anschließend wurde wie in jedem Jahr noch mit einem Becher Glühwein oder Tee auf ein erfolgreiches Laufsport-Jahr 2007 angestoßen.